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Microsoft sieht die Zukunft in der Cloud und IoT – Eindrücke von der Microsoft Build Conference 2018 aus Seattle

By 30. Mai 2018 No Comments

Wie jedes Jahr war auch dieses Jahr die Microsoft Build Conference Anlaufstelle für Entwickler und IT-Profis aus aller Welt. Wir waren auch dabei!

Neben zwei Keynotes bestand die Konferenz aus verschiedenen Vorträgen zu neuen oder bereits bestehende Werkzeugen und Bibliotheken, sowie eine parallel dazu stattfindenden Messe bei der man Kontakte knüpfen und auch direkten Kontakt zu den Microsoft verantwortlichen suchen konnte. Was eine ganz besondere Erfahrung darstellt, da man die Möglichkeit hat die Personen die hinter den Produkten stehen, mit denen man tagtäglich arbeitet, kennenzulernen.

Kooperationen mit Amazon und Drohnenhersteller DJI

Zu den besonderen Ankündigungen zählte dieses Jahr die Kooperation zwischen Microsoft und Amazon bezüglich deren Sprachassistenten Cortana und Alexa, welche sich jeweils gegenseitig unterstützen um einen fließenden Übergang zwischen den zwei Welten zu ermöglichen. Outlook-Termine über Alexa abrufen oder das Smarthome über Cortana steuern, beides ist damit nun möglich. Auch die Kooperation mit dem Weltweit führenden Drohnenhersteller DJI ist neu und öffnet Microsoft Entwicklern nun auch eine ganz neue Welt aus der Vogelperspektive. Durch veröffentlichte SDks kann nun direkt für die Drohne Entwickelt werden. Als mögliche Einsatzgebiete wurde die Überwachung und Wartung von Gerätschaften an schwer zugänglichen Gebieten, als nur eines von vielen Beispielen genannt. Im Zusammenspiel mit den überarbeiteten hauseigenen KI-Frameworks ist das nun auch völlig autonom möglich. Mithilfe von intelligenter Objekterkennung lassen sich so zum Beispiel Anomalien bei Rohrsystem verlegt auf Dächern erkennen und dank Cloud und IoT-Systemen voll automatisch an eine Kontrollinstanz weitergeben.

Cloud ist Hauptthema der Build Conference

Das Geschäft rund um Cloudspeicher boomt, aber die Cloud ist so viel mehr. Das hat auch Microsoft erkannt und setzt somit alles daran den hauseigenen Clouddienst Azure so umfangreich wie möglich zu gestalten. Seien es Serverless-Anwendungen, App Services, Datenbanken oder virtuelle Maschinen – Azure hat viel zu bieten, zumal der Vorteil der Cloud die freie Skalierbarkeit ist. Ob ich mit meinem Service 1000, 10 000 oder 1 000 000 Kunden erreichen will spielt keine Rolle, die dazu nötige Infrastruktur wird virtuell an meine Bedürfnisse angepasst. Nicht nur zum Endnutzer hin birgt die Cloud Vorteile. Auch im Entwicklungsprozess selbst kann sie integriert werden und für einen angenehmen und stabilen Workflow sorgen. So lassen sich die DevOps-Tools nutzen um verschiedenen Deployment Ketten zu erstellen welche es ermöglichen Code für in Azure gehostete Dienste automatisch zu builden, testen und auszuliefern. Somit kann mehr Zeit und Aufmerksamkeit der eigentlichen Entwicklung entgegengebracht werden, was sich in einer wesentlich Produktiveren Arbeitsumgebung wiederspiegelt.

-> Mit diesen Microsoft Entwicklungstools und den Azure-Diensten entwickeln wir im Matoma Team übrigens unsere Schrank- und Postfachsteuerungs-Software Netlocker.

last but not least
Neben all den technischen Neuheiten war auch die „Aftershow-Party“ am Abend des letzten Konferenztages ein absolutes Highlight. So konnte man rund um die Seattle Space Needle in eine ganz besondere Atmosphäre eintauchen und beim Besuch von Ausstellungen verschiedener Filmgenres oder bei einem Spaziergang durch den Chihuly Garden and Glass, die Konferenztage rekapitulieren. Alles in allem ein sehr gelungenes Event voller besonderer Eindrücke und Gesprächen.