Geschäftsführer Marco Gola nahm die Kreisräte der Freien Wähler Trossingen mit auf die Reise in die Zukunft des Internets
Die horizontalen sozialen Netzwerke wie Facebook und Xing hätten eine Explosion erlebt, jetzt habe die Zeit der vertikalen Netzwerke begonnen: „Ich sehe hier die Zukunft in lokalen und regionalen Netzwerken als Informationsaustausch von Bürgern, Vereinen, Gruppierungen“ meinte Marco Gola, Geschäftsführer von Matoma Internet Consulting. Dies sei auch ein Thema für den Kreistag, ein Sender zu Jugendlichen zu sein. „Jugendliche sind vernetzt, aber die politische Klasse verliert den Draht zu den Jugendlichen. Wenn Sie als Kommune zum Betreiber einer Internetplattform werden, können Sie vieles beeinflussen“, betonte Marco Gola und zeigte dies, am Beispiel der Plattform meintrossingen.de.
Über 2 Jahre Entwicklungszeit stecken in Matoma´s innovativer Software „Bürgerbeteiligung 2.0“. An Hand von dem Pilotprojekt „meintrossingen.de“ soll beispielhaft gezeigt werden, dass Kommunen ihre Bürger zu „Mitmachbürgern“ machen können, wenn sie in Sachen Bürgerbeteiligung mit der Zeit gehen und zu Betreibern von eigenen vertikalen sozialen Netzwerken werden. „Jedes Mitglied kann eine Gruppe eröffnen“, erklärte Gola, beispielsweise habe ein Benutzer die Gruppe „Literatur“ eröffnet, in der bereits über 50 Mitglieder kommunizieren, mit Unterstützung der Stadtbücherei werden Gruppenmitglieder ständig mit den neusten Lesetipps versorgt. „Weitere Anreize, wie beispielsweise eine Bürgermeister-Sprechstunde in Form eines Live-Chats, können angeboten werden, wenn die Kommune selbst der Betreiber ist. Andauernd kämen ihm neue Ideen, die sich für die Kommunalpolitik umsetzen ließen“, fügte Marco Gola am Ende hinzu.

